„Grüne setzen sich für starke und vielfältige Volkshochschule ein“
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vom 20. Mai 2026
Im Kuratorium der Anton-Heinen-Volkshochschule stand – wie jedes Jahr – die Vorstellung des neuen VHS-Programms 2026/2027 sowie die Auswertung der Teilnahmestatistiken auf der Tagesordnung.
Diesmal sah sich VHS-Leiter Ingo Rümke veranlasst, zunächst grundsätzlicher auf den gesetzlichen Bildungsauftrag der Volkshochschule einzugehen:
Die VHS ist keine freiwillige Leistung, die je nach Haushaltslage beliebig angepasst werden kann. Sie erfüllt einen gesetzlich verankerten Auftrag und muss ein entsprechendes Bildungsangebot vorhalten.
Im Vorfeld der Sitzung hatte die FDP/FW-Fraktion einen Änderungsantrag eingebracht, der eine stärkere Fokussierung auf klassische Bildungs- und Sprachangebote forderte
Die Grüne Fraktion reagierte darauf mit einer Stellungnahme, die vor allem die Bedeutung der breiten Kurspalette hervorhebt.
Die politische Botschaft der Grünen ist dabei unmissverständlich:
„Die VHS leistet einen unschätzbaren Beitrag zur Integration, zur Grundbildung und zur Demokratieförderung.
Sie erreicht genau jene Menschen, die von anderen Bildungsangeboten oft nicht erreicht werden“
so Jutta Schwinkendorf, stv. Landrätin und Vorsitzende des Flüchtlingsrates.
Besonders wichtig ist der GRÜNEN Kreistagsfraktion die soziale Funktion der Kursangebote.
„Gerade kreative und freizeitbezogene Angebote sind weit mehr als bloßer Zeitvertreib.
In Zeiten gesellschaftlicher Verunsicherung und zunehmender Einsamkeit leisten sie einen wichtigen Beitrag zur mentalen Gesundheit und stärken die Resilienz unserer Bürger*innen“,
so Dr. Sabrina Grübener, Fraktionsvorsitzende. Solche Angebote schaffen Begegnungsräume, stärken die Identifikation mit der Region und machen die VHS als lebendigen Ort des gesellschaftlichen Miteinanders sichtbar.
Die breite Unterstützung für diese Sichtweise zeigte sich auch im Verlauf der Sitzung: Nachdem bereits andere Fraktionen ihre Zustimmung signalisiert hatten, stimmte am Ende auch die FDP/FW-Fraktion dem neuen Kursprogramm zu.
Jutta Schwinkendorf betont abschließend:
„Wir tragen Verantwortung für eine starke Volkshochschule in ihrer ganzen Breite –
von Grundbildung bis zu Freizeitangeboten, damit sichern wir nicht nur ein Bildungsangebot, sondern auch ein Stück kommunaler Handlungsfähigkeit und Lebensqualität.“
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